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FANUC Roboter bei Opel in Ungarn

Kollaboratives Verschrauben in der Motorenfertigung

FANUC MRK Cobot

Kooperative Roboter Verschrauben - Applikation mit einem kollaborativen FANUC Cobot CR7-ia bei Opel im Werk Ungarn bei der Motorenmontage

Mit dem FANUC CR-7ia können – durch die im Sockel verbauten sensible Sensorik – MRK Applikation realisiert werden. Für die Umsetzung dieser Cobot Verschraubung war die größte Herausforderung den Schraubendreher sicher zu gestalten, sodass der Werker direkt neben dem Cobot arbeiten kann.

Die Aufgabe von FAUDE war bei diesem Projekt, dass Design des Schrauberschutzes, die Integration, die Programmierung und Inbetriebnahme des Roboter an der Anlage.

Als einer der größten europäischen Autohersteller, verkaufte Opel im Jahr 2017 rund 1,13 Millionen Fahrzeuge. Das hochmoderne Motorenwerk in Szentgotthárd produziert die neuen, sehr sparsamen 3- und 4-Zylinder-Benzin- und Dieselmotoren.

Ziel des Opel Werks in Ungarn ist durch eine hohe Flexibilität schnell auf den sich ändernden Markt reagieren zu können. Daher wurden in den letzten Jahren einige Entwicklungsprojekte in Szentgotthárd in Zusammenarbeit mit FANUC durchgeführt. Eines dieser Projekte war eine innovative kollaborative Roboteranwendung von FAUDE in der Produktionslinie zu installieren.

Durch die große Anzahl der bereits verbauten FANUC Robotern in einer Fabrik, sowohl in der flexiblen Produktion wie auch am Fließband, sollte auch für kollaborative Roboteranwendung ein FANUC Cobot zum Einsatz kommen. Ziel war die Installation eines kollaborativen Roboters in der Produktionslinie, der Seite an Seite mit dem Menschen arbeitet. Damit sollte das Arbeitsleben der Werker erleichtert werden und die monotone belastende Aufgabe des Verschraubens von einem Roboter übernommen werden. Darüber hinaus war auch die Steigerung der Produktivität bei gleichbleibender Qualität im Fokus.

Die größte Herausforderung des Projekts bestand darin, das Werkzeug – in diesem Fall als Schraubendreher – sicher zu machen, damit während des Betriebs keine Verletzungen auftreten können. Hier war das wichtigste die optimale Gestaltung der Umhausung des Schraubers. Durch die Nutzung von großen Radien an einem 3-D-Druckteil konnten die vorgegeben Grenzwerte der TS15066 eingehalten werden. Die integrierte Beleuchtung zeigt den aktuellen Arbeits-Status des Cobot an und verbessert dadurch die Sicherheitsanforderungen der DIN ISO 10218. Somit ist der Cobot ein zuverlässiger und vorhersehbarer Kollege für die Bediener am Arbeitsplatz daneben.

Der verbaute FANUC CR-7iA braucht selbst keinen Schutzzaun, da er eine bewährte Sensorik im Sockel verfügt, die den Cobot automatisch zum Stillstand bringt, wenn eine Kollision mit einem festen Gegenstand oder einem Menschen erfolgt.

Selbstverständlich gab es im Vorfeld viele Fragen der Opel Mitarbeiter, als sich mit der Technologie vertraut machten. Alle Zweifel verschwanden jedoch während des Betriebs in der Testproduktionsphase. Heute behandeln die Bediener den FANUC Roboter als ihren Kollegen, eben als Cobot!

FANUC MRK Cobot
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